Sandro Wagner: Hannover-Aus im DFB-Pokal — „Uns wird seit Monaten nichts geschenkt”

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Sandro Wagner (Foto: Wikimedia Commons, Rufus46)

Sandro Wagner erlebt mit Hannover 96 bittere Wochen: Der Zweitligist ist am 28. Oktober 2026 in der 2. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden — mit 0:2 beim 1. FC Kaiserslautern. Es war das vierte Spiel in Folge ohne Sieg für die Niedersachsen. Nach dem Schlusspfiff in der Heinz-von-Heiden-Arena fand Wagner deutliche Worte: „Wir bekommen seit Monaten nichts mehr geschenkt.” Und: „Das Spiel stimmt nicht mit dem Ergebnis überein und auch die Statistiken stimmen nicht überein — aber das ist nur Fußball. Leider haben wir uns nicht belohnt.”

Die Niederlage schmerzt doppelt: Hannover zeigte nach Einschätzung seines Trainers wahrscheinlich die beste Leistung der Saison, vergab aber beste Chancen — und wurde dafür eiskalt bestraft. Kaiserslautern nutzte seine Möglichkeiten, gewann mit 2:0 und steht im Achtelfinale. Für Hannover ist der Pokal damit vorbei, bevor er richtig begonnen hat.

Die Krise: Platz 16 in der 2. Liga

Der Pokal-Aus reiht sich in eine Negativserie ein: In der 2. Liga rutschte Hannover zuletzt nach der Niederlage gegen Dynamo Dresden auf den 16. Tabellenplatz ab. Wagner, der ehemalige Nationalspieler, zeigte sich trotz der Lage kämpferisch: „Ich bin von den Jungs überzeugt. Und ich sehe, dass sie es können.” Der Auftritt gegen Kaiserslautern mache ihm trotz der Pleite Mut: „Ich denke, wenn ich mir nur den Inhalt ansehe, war es ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.”

Die Frage ist nun, wie schnell die Wende gelingt. Der Pokal-Aus nimmt Hannover einen Wettbewerb — und damit auch eine Bühne, auf der sich die Mannschaft hätte freispielen können. Jetzt zählt nur noch die Liga, wo der Abstiegskampf längst Realität ist.

Der Pokalabend: Kiel wirft Hoffenheim raus, Dresden schlägt Schalke

Die 2. Pokalrunde hatte es in sich: Die Sensation des Abends gelang Zweitligist Holstein Kiel, der die TSG Hoffenheim nach 1:1 in der Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen rauswarf. Schon am frühen Abend warf Dynamo Dresden den FC Schalke 04 mit 2:0 raus. Der FC Bayern schlug den 1. FC Magdeburg ohne Harry Kane mit 6:1, Michael Olise traf doppelt. Bayer Leverkusen drehte gegen Nürnberg ein 0:2 in ein 5:2. Damit stehen alle 16 Achtelfinalisten fest — Hannover gehört nicht dazu.

Was kommt jetzt für Wagner und Hannover?

Für Wagner geht es nun darum, die Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu führen. Die Leistung gegen Kaiserslautern war ein Schritt nach vorn — aber Fußball wird an Ergebnissen gemessen, und die fehlen seit Monaten. Der Trainer bleibt trotzdem überzeugt von seinem Team. Ob die Wende schon am kommenden Wochenende gelingt, wird man in der 2. Liga sehen.

Häufige Fragen zu Sandro Wagner und Hannover 96

Wie verlor Hannover 96 im DFB-Pokal?

Mit 0:2 beim 1. FC Kaiserslautern am 28. Oktober 2026 in der 2. Runde. Damit ist Hannover ausgeschieden, Kaiserslautern steht im Achtelfinale.

Was sagte Sandro Wagner nach dem Aus?

„Wir bekommen seit Monaten nichts mehr geschenkt” — und dass Leistung und Ergebnis nicht übereinstimmten, die Mannschaft sich aber nicht belohnt habe.

Wo steht Hannover 96 in der Liga?

Nach der Niederlage gegen Dynamo Dresden rutschte Hannover auf den 16. Tabellenplatz der 2. Liga ab.

Wer steht im DFB-Pokal-Achtelfinale?

Unter anderem Kaiserslautern, Holstein Kiel (nach Elfmeterschießen gegen Hoffenheim), Dynamo Dresden, Bayern München, Bayer Leverkusen, Stuttgart, Hertha BSC und Freiburg.

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